Isländische Lyrik auf Lyric-line

Listen to the poet: Linda Vilhjálmsdóttir

Linda Vilhjálmsdóttir

Einige Gedichte von Linda Vilhjálmsdóttir aus dem Band Freiheit, in deutscher Übertragung im ELIF Verlag erschienen, sind nun von ihr selbst gelesen in der Originalsprache zu hören.

Das Poesie-Portal Lyrik-line hat sie vor wenigen Tagen unter diesem Link online gestellt. Und zu lesen sind dazu die jeweiligen Übertragungen ins Polnische, Schwedische und – Deutsche!

Das freut natürlich auch das Übersetzer-Duo Gíslason/Schiffer, das frelsi / Freiheit 2018 für die isländisch-deutsche Edition übertragen durfte.

Linda Vilhjálmsdóttir, 1958 in Reykjavík geboren, war in Teilzeit für viele Jahre als Krankenschwester auf kardialen, geriatrischen und psychiatrischen Stationen im Krankenhaus Reykjavík tätig (1978-2000).

Nach ersten Veröffentlichungen in Zeitungen und Literaturzeitschriften debütierte sie 1990 mit dem Gedichtband Bláþráður (Blaufaden). Ihm folgten bis heute sieben weitere Gedichtbände, mehrere Theaterstücke sowie 2003 ein autobiografischer Roman. Auf Deutsch erschienen bisher der zweisprachige Band Alle schönen Worte / Frostschmetterlinge im Verlag Kleinheinrich (2011) sowie zuletzt der Band Freiheit im ELIF Verlag (2018).

Linda Vilhjálmsdóttir wurde für ihr literarisches Schaffen mit zahlreichen Preisen und Auszeichnungen bedacht, darunter zweimal mit dem Literaturpreis der Tageszeitung DV, zudem mit dem Jón-úr-Vör-Poesiepreis sowie dem Preis des Isländischen Buchhandels für den besten Gedichtband des Jahres 2015. Der Band frelsi war zudem für den Literaturpreis des Nordischen Rates nominiert (2017) und begründete 2018 in Danzig die Ehrung „Europäischer Dichter der Freiheit“.

Einige frühere Reaktionen auf die zweisprachige Edition von Freiheit ELIF Verlag finden sich in diesem Blog hier.

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Über schifferw

Literatur (und alles, was ihr nahe ist) ist m. E. eines unserer wichtigsten Nahrungsmittel. Also zehre ich von ihr und versuche, sie zugleich zu nähren: als Autor, als Übersetzer, als Vermittler und nicht zuletzt als Hörer und Leser.
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