Denen zum Trost…

Ragnar Helgi Ólafsson – Gedichte

Ansicht von Reykjavík, Ausschnitt – Foto: Wolfgang Schiffer

Die Vorfreude wächst: das zweisprachige Manuskript (isländisch / deutsch) des Gedichtbandes von Ragnar Helgi Ólafsson, der zum Herbst dieses Jahres im Elif Verlag in Nettetal am Niederrhein erscheinen wird, ist auf dem Weg in die Druckerei.

Im Elif Verlag, der sich vor allem für Lyrik zeitgenössischer Autorinnen und Autoren engagiert, erscheint damit erstmals ein Buch mit Gedichten isländischer Provenienz. Sein Titel: Denen zum Trost, die sich in ihrer Gegenwart nicht finden können, so benannt nach einem gleichnamigen Gedicht, das in dem Buch enthalten ist und hier vorab gerne zitiert wird.

TIL HUGHREYSTINGAR
ÞEIM SEM FINNA SIG EKKI
Í SAMTÌMA SÍNUM

(eða: Í framtíðinni #3)

Í framtíðinni
þegar tímaferðalög verða möguleg:

Fólk fer ennþá á barinn
en skreppur svo aftur í tímann til að fá sér rettu.

Flestir munu hafa atvinnu og búfestu í sinni nútið
en ferðast í tíma í frítíma sínum.

Í framtíðinni
mun það koma fyrir
– sum kvöld –
að þar verður enginn.

DENEN ZUM TROST,
DIE SICH IN IHRER GEGENWART
NICHT FINDEN KÖNNEN

(oder: In der Zukunft #3)

In der Zukunft,
wenn Zeitreisen möglich sein werden:

Die Leute gehen immer noch in die Bar,
sind dann aber kurz mal weg in der Vergangenheit, um sich eine Kippe anzustecken.

Die meisten werden in ihrer Gegenwart einen Beruf und einen festen Wohnsitz haben,
aber während ihrer Freizeit reisen sie durch die Zeit.

In der Zukunft
wird es vorkommen
– an manchen Abenden –
dass keiner da ist.

Für das Manuskript dieses Bandes, der im Original 2015 im Verlag Bjartur in Reykjavík erschienen ist, war der Autor zuvor im selben Jahr mit dem Tómas-Guðmundsson-Poesie-Preis ausgezeichnet worden, einem Preis, den die Stadt Reykjavík zum Andenken an den gleichnamigen bekannten isländischen Schriftsteller und Lyriker (1901 – 1983) alljährlich für herausragende Werke der isländischen Dichtkunst vergibt.

Die Gestaltung des zweisprachig edierten Bandes in der autorisierten Übertragung – gefördert vom Icelandic Literature Center – durch Jón Thor Gíslason und mich hat der Dichter Ragnar Helgi Ólafsson, der u. a. auch als Grafikdesigner tätig ist, selbst übernommen. Ziel von Autor, Verlag und Übersetzern war es, ein der isländischen Publikation in der Aufmachung annähernd identisches Buch zu veröffentlichen und somit auch dem bild-künstlerischen Können des Dichters zu entsprechen.

Ragnar Helgi Ólafsson, geb. 1971 in Reykjavík / Island, studierte an der Universität von Island Philosophie, Filmregie an der New York Film Academy  und im Anschluss in Frankreich zunächst Französisch in Marseille und danach Kunst in Aix en Provence. Nach mehreren Kurzfilmen arbeitet er in den letzten Jahren vornehmlich als Grafikdesigner und bildender Künstler mit zahlreichen nationalen und internationalen Ausstellungen, zudem betreibt er den Tunglið Forlag, den Mond Verlag, in dem jährlich zwischen acht und zwölf Publikationen mit fiktiver Prosa und Lyrik erscheinen. 2013 veröffentlichte er in Island mit Bréf frá Bútan / Briefe aus Buthan einen ersten eigenen Roman sowie anschließend eine Sammlung mit Kurzgeschichten, 2015 folgte der erste Gedichtband Til hughreystingar þeim sem finna sig ekki í samtíma sínum / Denen zum Trost, die sich in ihrer Gegenwart nicht finden können, für den er – wie bereits erwähnt –  mit dem Tómas-Guðmundsson-Poesie-Preis ausgezeichnet wurde, einem Preis, den die Stadt Reykjavík zum Andenken an den gleichnamigen bekannten isländischen Schriftsteller und Lyriker (1901 – 1983) alljährlich für herausragende Werke der isländischen Dichtkunst vergibt.

Veröffentlicht unter Übersetzung, Bücher, Belletristik, Isländische Literatur, Lyrik, Wortspiele | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , | 6 Kommentare

Worüber ich schreiben wollte…

3 x zu Island

Am Ende meines letzten Beitrags hier in den „Wortspielen“ habe ich es bereits gesagt: das Glück, mich auf eine neue Übersetzung und wieder einmal auf einen eigenen literarischen Versuch konzentrieren zu können und zu wollen, lässt die Frequenz meiner Rauchzeichen in meinem Blog deutlich niedriger werden. Natürlich heißt dies nicht, dass ich nicht weiterhin in andere Bücher schaue, sie anlese oder gänzlich lese – nur mag und kann ich derzeit nicht in dem Umfang und mit der subjektiv wertenden Genauigkeit über sie schreiben, wie ich es mir abverlangte, wäre da nicht dieses andere Tun.

Darauf hinweisen, vielleicht sogar zumindest mit ein paar Worten empfehlen, was mir so auf den eh schon überbordenden Tisch kommt und mein Interesse oder sofortige Begeisterung auslöst, das will ich allerdings – jetzt und auch in den weiteren Wochen meines Rückzugs in andere Dinge.

Da ist zunächst das Buch Pater Jón Sveinsson – Nonni von Gunnar F. Guðmundsson, 2012 im Verlag meines Freundes Sigurður Svavarsson, dem Verlag Bókaútgáfan Opna erschienen und seinerzeit als bestes Sachbuch mit dem Isländischen Literaturpreis ausgezeichnet.

Jetzt liegt diese großartige Biografie, die weithin als Standardwerk zu dem berühmten, 1944 in Köln gestorbenen und auf dem dortigen Melaten Friedhof beerdigten Pater und mit seinen „Nonni“- und „Nonni und Manni“-Romanen weltberühmt gewordenen Kinderbuchautor gilt, endlich auch in deutschsprachiger Übersetzung vor – auf etwa 500 Seiten mit zusätzlichen 100 Seiten Anmerkungen und Personenregisterdaten und mit zahlreichen illustrierenden Fotografien aus allen Teilen der Welt, die Jón Sveinsson gesehen und bereist hat – nur nach Island, seiner Heimat, die er 1870 mit nur 12 Jahren zur Ausbildung verlassen hat, ist er nie zurückgekehrt.

Abb. aus dem genannten Buch mit Geburtsort und -datum von Jón Sveinnsson

Aus dem Isländischen übertragen hat diese einzigartige, von dem Archivar und Historiker Gunnar F. Guðmundsson gründlichst recherchierte, in vielen Jahren erarbeitete Biografie Gert Kreutzer, langjähriger Direktor des Instituts für Nordische Philologie an der Universität Köln. In den Schriften deren Bibliothek, der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln, ist die vortrefflich gearbeitete, vom Isländischen Literaturcenter geförderte Übersetzung auch erschienen; sie ist dort auch direkt zu beziehen  – und natürlich über jede Buchhandlung.

Abb. aus dem genannten Buch

Führen uns die Lebensbeschreibung von Jón Sveinsson alias Nonni sowie die Kinderbücher, die ihm seinen „Künstlernamen“ gaben, mit zur Literatur gewordenen Sprache auch in die Vergangenheit Islands zurück, so tut dies auf gänzlich andere, doch nicht minder beeindruckende Weise ein jüngst erschienenes Foto-Kunst-Buch der Fotografin Sabine Schirdewahn: of love and care, publiziert mit Unterstützung der Stiftung Kunstfonds bei Revolver Publishing in Berlin.

Ausgehend von der Frage nach dem Island des letzten Jahrhunderts, dem „alten“ Island, hat die Künstlerin in den Jahren 2010 und 2012 in  und um Siglufjörður im Nordwesten Islands Häuser und deren Innenräume fotografiert, die selbst nach dem Tod ihrer Bewohner von den Nachkommen oftmals in völlig unverändertem Zustand belassen, zu „verborgenen Orten der Erinnerung“ wurden.

Ein Gespräch zwischen einem solchen Nachkommen – Örlygur Kristfinnson – und der Fotografin über Hintergründe und Motivation für ein solches Verhalten sowie eine „Befragung“ der Künstlerin selbst zu ihrem Kunstprojekt und den dabei gemachten Erfahrungen ergänzen das Kaleidoskop eindrücklicher, hier naturgemäß nur unzureichend wiedergegebener Fotografien – ein in der Summe bis hin zu dem schlichten, matt-grünen Leinen-Einband wunderschönes Buch, das einfach in jede Island-Bibliothek gehört!

Abb. aus dem genannten Buch

Mit einer ebenso ausdrücklichen Empfehlung will ich nun kurz auch noch auf ein weiteres Buch isländischer Provenienz hinweisen, auf einen neuen Roman der uns mit ihrem bei Supposé erschienenen Hörbuch Leben im Fisch sowie ihre bei C.H. Beck bereits veröffentlichten Romane Eigene Wege und Im Schatten des Vogels bestens bekannte Schriftstellerin Kristín Steinsdóttir.

In ihrem jetzigen, ebenfalls bei C.H. Beck publizierten Roman Hoffnungsland, vorzüglich übersetzt und mit einem kleinen hilfreichen Glossar zu Ortsnamen und kulturellen Referenzen versehen von Anika Wolff, führt Kristín Steinsdóttir den Leser zurück in das Island zu Anfang der 1870er Jahre. Reykjavík, die Hauptstadt, zählt gerade einmal 2000 Einwohner, bei Regen verwandeln sich ihre Straßen zu Schlamm, bei Schnee und Frost zu Eis, das ein Fortkommen ebenso unmöglich macht. Dennoch ist die Hauptstadt, regiert von einem Landvogt von Dänemarks, der Kolonialmacht Gnaden, für viele ein Sehnsuchtsort, vor allem für junge, hart arbeitende Mädchen vom Land, die hier von einer Anstellung in einem feinen Haushalt träumen. So auch Guðfinna und Stefanía, zwei Mägde auf dem Hof Hvammur.

Was die Autorin uns im Verlauf ihres Romans erzählt, geht auf eine wahre Begebenheit zurück, doch ist es nicht historisch in dem Sinne, dass etwa Daten und Fakten aneinandergereiht würden – nein, in ihrer einfachen und hiermit umso eindrücklicheren Sprache erzählt Kristín Steinsdóttir uns von den Lebens-, den Überlebensbedingungen der Menschen zu dieser Zeit, von der Härte der Arbeit beim Entladen der Kohleschiffe, dem Los der Wasserträgerinnen und den Gefahren, denen die Waschfrauen und deren Kinder an den heißen Quellen ausgesetzt sind, den unzureichenden, lebensbedrohenden Unterkünften und der Arroganz der Bessergestellten – doch sie erzählt uns auch von Hilfsbereitschaft, von Liebe und einer unbändigen Kraft, die den Menschen innewohnt in ihrem Denken an ihr Hoffnungsland.

Ein schnörkellos erzähltes Sittenbild aus Islands vergangenen Zeiten, das zu lesen lohnt!

 

 

 

 

Veröffentlicht unter Bücher, Belletristik, Island, Isländische Literatur, Literatur, Rezension, Wortspiele | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , , | 3 Kommentare

Island – eine Vorfreude

Fünf Künstlerinnen und Künstler und ein Sehnsuchtsort

Der Titel der aktuellen Ausstellung, in der die Galerie Judith Dielämmer  in Grevenbroich noch bis zum 19. Mai 2017 in verschiedenen Techniken – als digitale Fotografie, als Zeichnung, als in Mischtechnik oder Acryl gemaltes Bild und mehr – Werke zu Island präsentiert, lässt schon vermuten, dass Weiteres, womöglich sogar noch Größeres folgen soll.

In der Tat planen die Künstlerinnen und Künstler, die hier mit einem Graffiti, das die Umrisse und die Farben der Insel im äußeren Nordwesten Europas zeigt, zum Beschauen ihrer Arbeiten einladen, bereits für das nächste Jahr eine mehrere Orte und Ausstellungstätten in der Region umfassende Kunstaktion, mit der sie die Wahrnehmung ihrer durch die Erfahrung Islands inspirierten Kunst und damit auch die der Beschaffenheit und Atmosphäre des Landes selbst intensivieren wollen.

Einen kraftvollen Eindruck hiervon leistet schon, was derzeit in der Galerie zu sehen ist – in der Malerei von Janne Gronen, den Fotoarbeiten von Uwe Dressler und Gudrun Lintz, in Margret Schopkas Objekten und fine art Drucken ihrer Arbeiten in situ mit Sand und den Zeichnungen und Acryl-Gemälden meines isländischen Malerfreundes Jón Thor Gíslason.

Die folgenden Fotos von der Ausstellung mögen hiervon beispielhaft einen ersten Eindruck geben.

Uwe Dressler: Island, Foto auf Aludibond hinter Acrylglas (l.), Jón Thor Gíslason: Mädchen mit Hintergrund, Acryl auf Leinwand, 2017

Margret Schopka: Intarsie, fine art print auf Bütten, Arbeiten in situ mit Sand in Island, 2014 (l.)

Janne Gronen: o.T., Mischtechnik und Acryl / Leinwand (l.), Gudrun Lintz: Island, digitale fotografie, fineart print auf alu dibond und Harpa, digitale fotografie fineart print auf forex kaschiert (r.)

Jón Thor Gíslason: O.T., Bleistift auf Papier, 2016

Im Rahmen einer kleinen Matinee hatte ich die Ehre und Freude, in der Ausstellung Island – eine Vorfreude ein wenig über isländische Literatur, vor allem über die Lyrik des Landes erzählen zu dürfen und auch einige Gedichte zu lesen, deren Übertragungen in den letzten Jahren zunehmend in Zusammenarbeit mit meinem Freund Jón Thor Gíslason entstanden sind.

Das Original des folgenden Gedichts, dessen deutschsprachige Fassung Ergebnis einer solchen Zusammenarbeit ist, stammt von dem isländischen Lyriker Steinn Steinarr (1908 – 1958), einem Erneuerer der traditionell sehr formstrengen  isländischen Poesie. Entnommen ist es meiner kleinen Anthologie Am Meer und anderswo (Silver Horse Edition, 2015).

Sommer am Meer

Das sommerweiße Licht
und das summende Rauschen
sind meine Geschwister.

Ich saß und lauschte
und das Meer kam zu mir
in Gestalt einer blonden Frau.

Ich sah die Nacht sich nähern
und meine Hand schlief,
während mein Herz wachte.

Und sie, die ich liebte,
lachte und sprach:

Mich gibt es nicht!

Ich muss es sagen: Unsere Zusammenarbeit ist eine große Freude – und das wäre uns wohl auch schon genug. Aber nun kommen mehr und mehr auch noch die kleinen sprichwörtlichen „Sahnehäuptchen“  dazu. So freuen wir uns zum Beispiel bereits jetzt auf die zweisprachige Veröffentlichung unserer gemeinsamen Übersetzung des Gedichtbandes Denen zum Trost, die sich in ihrer Gegenwart nicht finden können von Ragnar Helgi Ólafsson im Herbst dieses Jahres im Nettetaler Elif Verlag  – und mindestens genau so sehr auf eine Arbeit, die vor uns liegt: die Übersetzung von Gedichten einer  der gewichtigsten Stimmen unter den Lyrikpublikationen Islands der letzten Jahre – die Übersetzung des Gedichtbands frelsi / freiheit von Linda Vilhjálmsdóttir.

Mehr will ich hierzu derzeit noch nicht sagen – nur soviel: mit diesem Gedichtband ist Linda Vilhjálmsdóttir u. a. für den Literaturpreis des Nordischen Rates nominiert – aber gewiss im nächsten Jahr, wenn sich auch in der Galerie Judith Dielämmer die jetzige, schon so eindrucksvolle Island-Vorfreude noch einmal steigert zu einem großen Island-Fest.

Ach, und noch eins: Diese wunderbare Herausforderung einer weiteren Übersetzung (und der Versuch an einer eigenen Arbeit, zu der sich mehr und mehr Details zu einem Ganzen zu fügen scheinen…) wird nicht ohne Folgen blieben. Es wird stiller werden hier in meinen „Wortspielen“, noch stiller als in den letzten Wochen bereits ohnehin. Ich weiß, es wird mir von Euch und Ihnen nachgesehen! Danke dafür!

Blick von außen ins Innere der Galerie

 

Veröffentlicht unter Ausstellung, Island, Isländische Literatur, Lyrik, Wortspiele | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , | 1 Kommentar

Mit großem Dank an die Bloggerin Birgit Boe – und das nicht, weil ich in ihrem Beitrag sogar im Bild zu sehen bin…

„Bibliodiversität basiert auf Respekt vor anderen, auf einem dynamischen Gleichgewicht der Gesellschaft und auf der Ablehnung von Monokulturen. Pornografie, Rassismus, Sexismus, Homophobie sowie auch die Diskriminierung aufgrund von Religion, Ethnie, (Nicht-)Behinderung, Alter, Kaste, Klasse und Sexualität entstehen durch fehlenden Respekt vor und – im schlimmsten Falle – Hass auf andere.“ Susan Hawthorne, „Bibliodiversität. Manifest für […]

via Kurz & knapp & bibliodivers – was für Augen, Ohr & Hirn — Sätze & Schätze

Veröffentlicht unter Hörbuch, Literatur, Verlage, Wortspiele | Verschlagwortet mit , , , | Kommentar hinterlassen

Naira Gelaschwili – Ich bin sie

Schön besprochen und empfohlen, danke! Und gerne mit weiteren Leserinnen und Lesern geteilt!

Muromez

Mal himmelhoch jauchzend, wenig später zu Tode betrübt, optimistisch, dann wieder desillusioniert. Beim ersten Verlieben fahren die Emotionen Achterbahn. Georgerin Naira Gelaschwili hat eine kreative Erzähltechnik gewählt, um diese Gemütslage zu beschreiben: Die Protagonistin führt mit ihren Ichs Zwiegespräche.

Nia, etwa 13 Jahre alt, beschattet, verfolgt und beobachtet ihn. Gogi, Medizin-Student um die 20, wohnt im Haus gegenüber – beide können gegenseitig in ihre Fenster schauen. Sie weiß, wann er in den Bus steigt und von der Uni nach Hause fährt. Scheinbar weiß er aber kaum etwas von ihr …

Die Erzählerin versetzt sich in den Zustand als Teenagerin. Dann wechselt sie wieder in die Gegenwart: 50 Jahre später hat sie noch nicht mit ihm abgeschlossen, verlor Gogi aus den Augen und sucht nach ihm. Dabei intervenieren beide Ichs. Wenn beim jungen Ich das »fürchterliche Herzklopfen« einschreitet, mahnt das ältere oder gibt Tipps. Beide geraten in Konflikte, sind unterschiedlicher Meinung…

Ursprünglichen Post anzeigen 175 weitere Wörter

Veröffentlicht unter Übersetzung, Belletristik, Literatur, Wortspiele | Verschlagwortet mit , , | Kommentar hinterlassen