Großes Kurzfilm-Kino für mehr als einen Abend

SL Leselust über die Lyrikanthologie „Cinema“

Ausschnitt aus einer Illustration des Buches © Stefan Heuer

Kino, Cinema, Film – jede und jeder hat dazu wohl andere Assoziationen und Inspirationen. Der Elif Verlag hat Lyrikerinnen und Lyriker eingeladen, sich mit diesem Thema zu beschäftigen und die entstandenen Werke in der neuen Lyrikanthologie „Cinema“ versammelt, die so vielfältig ist wie das echte, wahre und erfundene Leben innerhalb und außerhalb der Kinos.

So beginnend, macht Beate Fischers Besprechung neugierig aufs Ganze – nachzulesen hier.

Die Herausgeber der Anthologie sagen herzlichst dank!

 

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Jeder Buchstabe eine ganze Welt – Sigurður Pálsson: Gedichte erinnern eine Stimme

Das Übersetzerteam Gíslason / Schiffer dankt für eine weitere Stimme zum Gedichtband „Gedichte erinnern eine Stimme“ von Sigurður Pálsson.

letteratura

Wer meinen Blog ein bisschen kennt und hier ab und zu mitliest, dem wird vielleicht aufgefallen sein, dass ich noch nie Lyrik besprochen habe. Letteratura befasst sich fast ausschließlich mit Romanen. Zeit für etwas Neues! Dabei ist Lyrik nichts wirklich Neues für mich, es gab Zeiten, in denen ich gern Lyrik gelesen habe – wenn auch nie exzessiv und ausdauernd. Ich glaube, mir ist irgendwann die Geduld verlorengegangen, das Innehalten, das ich für das Erleben und Empfinden von Lyrik benötige. Ich freue mich, dass ich es wieder einmal gewagt habe – ich wurde belohnt.

Zunächst einmal ist der Gedichtband äußerlich wunderschön aufgemacht, Schriftform und Gestaltung sehr filigran samt Vogelsilhouette, die immer wieder auf einzelnen Seiten auftaucht. Ein Gedichtband ist ein Buch, für das man sich Zeit nehmen sollte, und bei dem ich diese Äußerlichkeiten wichtiger empfinde als bei Romanen.

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Der Hörspielpreis der Kriegsblinden

Zum 68. Mal …

Noch ist die Bühne leer …

Zum 68ten Mal wurde gestern der Hörspielpreis der Kriegsblinden, die angesehenste Auszeichnung für ein deutschsprachiges Hörspiel verliehen – im Kammermusiksaal im Deutschlandradio Köln.

Als Finalisten nominiert waren aus den Produktionen von ARD, ORF und SRG des Jahres 2018 hierzu folgende drei Hörspiele: Auf der Suche nach den verlorenen Seelenatomen von Susann Maria Hempel, Der Absprung von Paul Plamper und Die Toten von Feuerland von Andreas Ammer und Ulrike Haage.

Die Finalist*innen in der Runde von Vertreter*innen der Jury und der Ausrichter Bund der Kriegsblinden Deutschland e.V. und Film- und Medienstiftung NRW

Zuerkannt wurde die Auszeichnung von der 13-köpfigen, paritätisch besetzten Jury aus Vertretern des Bundes der Kriegsblinden Deutschlands (BKD) und von der Film- und Medienstiftung NRW berufenen Fachkritiker*innen Susann Maria Hempel für Auf der Suche nach den verlorenen Seelenatomen.

In ihrem Radiostück spricht die Autorin mit einem ehemaligen DDR-Häftling, der in der Haft einen schweren Schock mit darauffolgender Amnesie erlitt. Als vermeintlicher Republikflüchtling hat er im Gefängnis eine Grenzerfahrung anderer Art gemacht. Er sagt, seine Seele sei aus ihm „rausgemacht“ worden und würde bis heute im Wald wohnen. Als sein ältester Freund stirbt, beginnt der Häftling, der Autorin von seinem Leben und von der tiefen Verbundenheit, die er und sein Freund zum Wald hatten, zu erzählen. Das Hörspiel entstand mit freundlicher Unterstützung durch das Studio für elektroakustische Musik der Akademie der Künste Berlin.

Allen Finalisten und der Preisträgerin meinen herzlichen Glückwunsch!

 

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„Wir füllen eine Lücke“ – Bettina Fischer und Uwe Kalkowski über die erste Kölner Literaturnacht

Heute ist es soweit … Die 1. Kölner Literaturnacht geht an den Start! Martin Oehlen, der ehemalige Kulturchef des Kölner Stadt Anzeigers, hat darüber mit zwei Hauptakteuren des Vereins Literaturszene Köln e.V., der die Nacht initiiert und geplant hat, gesprochen.

Bücheratlas

IMG_6187 (3) Es ist angerichtet: Bettina Fischer und Uwe Kalkowski öffnen im Literaturhaus Köln den Vorhang. Foto: Bücheratlas

Die 1. Kölner Literaturnacht findet am Samstag, 4. Mai 2019, zwischen 16 Uhr und Mitternacht statt.Geboten werden 137 Veranstaltungen an 42 Orten. Initiator ist der vor einem Jahr gegründete Verein Literaturszene Köln. Ein Interview mit Bettina Fischer und Uwe Kalkowski.

Was war die Initialzündung für die 1. Kölner Literaturnacht?

Bettina Fischer: Ausgangspunkt war, dass sich vor einem Jahr ganz unterschiedliche Leute aus der Kölner Literaturszene in einem Verein zusammengetan haben. Sie wollen auf diese Weise mehr „netzwerken“ und sich dafür einsetzen, dass Literatur in der Stadt noch sichtbarer wird. Daraus entstand im Verein die Idee einer Literaturnacht.  Die Literaturnacht spielt in viele Richtungen – sie zielt auf das Publikum, wirkt in die Szene hinein und zeigt der Kulturpolitik und Verwaltung, was hier los ist.  Der Verein will ausdrücklich auch Lobby-Arbeit betreiben – für die…

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Cinema

Gedichte zum Thema

Diese Vögel sind nicht von Hitchcock!

Unstrittig ist, dass Film, Kino, kurzum, dass CINEMA, die Kunst der bewegten Bilder mit all ihren Diven und Heroen, ihren Giganten und Verlierern, die schon bald nicht mehr wegzudenken waren, nachdem es Thomas Alva Edison und den Brüdern Lumière gelungen war, Bewegungen aufzuzeichnen und wiederzugeben, von Beginn an eine ungeheure Faszination auf die Menschen ausgeübt hat. Eine Faszination, die bis heute anhält, die Millionen und Abermillionen in die Kinosäle zieht, vor die Bildschirme der Fernsehgeräte und Rechner, die Fantasien weckt und Träume, in andere Wirklichkeiten entführt, in Wirklichkeiten, die nicht selten als realer gesehen werden, zumindest für eine gewisse Zeit, als die, die einen real umgibt.

Die „passende“ Lyrikanthologie dazu hält für Interessierte seit einigen Tagen der ELIF Verlag bereit – in allen Buchhandlungen und in seinem eigenen Shop – mit Gedichten von mehr als 60 deutschsprachigen Dichterinnen und Dichtern auf annähernd 200 Seiten!
Ich schätze mich glücklich, dass ich sie mit-herausgeben durfte!

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