Lyrik ist die Mutter der Politik

Die 100 schönsten niederländischen Gedichte:
Wir sind abwechselnd Sonne und Meer

Foto: Wolfgang Schiffer

In wenigen Tagen geht das Akkreditierungsportal der kommenden Frankfurter Buchmesse online; in wenigen Wochen wird uns Frankreich als diesjähriger Ehrengast dieser Messe mit seiner literarischen Tradition und vor allem mit seinem aktuellen literarischen Schaffen bekannt machen. Höchste Zeit für mich, einen kurzen Blick auf wenigstens eine der Publikationen zu werfen, die sich dem Gastland oder besser den Gastländern der vorjährigen Messe widmen: Flandern und die Niederlande.

Wir sind abwechselnd Sonne und Meer lautet der Titel des Buches; entnommen ist er einem von Ard Poshuma ins Deutsche übersetzten Gedicht von Mark Boog, das der Gedichtsammlung – denn um eine solche handelt es sich – noch vor jeder weiteren Gliederung vorangestellt ist. Gerne zitiere ich es hier in Gänze.

Der Kausalnexus

Wie selbstverständlich kräuseln sich die Folgen,
größer als die Eltern, sterben weg.

Es werden Möwen darüber kreischen,
gekreischt haben, Gedanken eines
keuchenden Hirns, feuchter Klumpen Gallerte.
Der Kausalnexus.

Der lockere Sand, subtiles Abtropfsieb.
Das unveränderte Panorama auf der
Ansichtskarte,
die dennoch untergehende Sonne.
Es bekommt Formen in uns,
setzt uns voraus.
Wir sind abwechseln Sonne und Meer,
Welle und Wind, wir sind unveränderlich nichts.

Erschienen ist der Band im Aufbau Verlag, als Übersetzerinnen und Übersetzer haben an ihm außer dem bereits genannten Ard Poshuma Marianne Holberg, Ira Wilhelm, Heinz Schneeweiß, Gerd Busse (der u.a. den siebenbändigen Kultroman Das Büro von J.J. Voskuil ins Deutsche übertragen hat) und viele weitere mitgewirkt – nicht zuletzt auch der Herausgeber selbst, der Verleger, Übersetzer und Musiker Christoph Buchwald, den das Lesepublikum deutschsprachiger Lyrik seit vielen Jahren als die Konstante in der Herausgeberschaft des jährlichen Jahrbuchs der Lyrik kennt.

Für den vorliegenden Band die Verantwortung der Herausgabe übernommen zu haben, hat als mutige Herausforderung meinen Respekt – behauptet die Sammlung doch nicht weniger als die hundert schönsten niederländischen Gedichte zu enthalten.

Das Programm des Aufbau Verlags, die Lyrik betreffend, lässt vermuten, dass dies vielleicht weniger ein Auswahlkriterium des Herausgebers selbst gewesen ist, als vielmehr einem Reihen-Gedanken entspricht – schließlich gibt es im Aufbau Verlag u.a. bereits Bertolt Brecht und Rainer Maria Rilke ebenso in 100 Gedichten wie unter dem Titel Sei mir gegrüßt, mein Sauerkraut 100 kulinarische Gedichte – Christoph Buchwald, der dem Buch auch ein aufschlussreiches Interview zu seiner Auswahl, der Qualität und Vielfalt sowie der (leider mangelnden)  internationalen Bekanntheit der niederländischen Lyrik, das der Journalist und Gitarrist Kris van Boekenwoud mit ihm geführt hat, als Nachwort  beifügt, hat nach meinem Empfinden jedoch trotz dieser numerischen Klammer etwas Großartiges geleistet.

Immerhin können wir nicht weniger als neunundsechzig Dichterinnen und Dichter unserer unmittelbaren westlichen Nachbarn durch Beispiele ihres Schaffens in dieser Anthologie kennenlernen, von Gerrit Achterberg bis Ad Zuiderent – der älteste 1887 geboren, die jüngste 1978 – und neben den vielen, von denen zumindest ich hier erstmals lese, auch vertraute, durchaus bekannte Namen wie Remco Campert, Mitglied der künstlerischen Avantgarde-Gruppe Vijftijers, der Flame Hugo Claus sowie Judith Herzberg, Cees Nooteboom oder Gerrit Kouwenaar und Lucebert, dem Mitbegründer der experimentellen Künstlergruppe Cobra, der Kouwenaar ebenfalls sehr nahe stand.

Von den beiden zuletzt Genannten soll denn auch noch bespielhaft für die literarische Spielbreite und erfrischende Modernität der Sammlung je ein Gedicht zitiert sein.

Zunächst Gerrit Kouwenaar:

total weißes zimmer

Lasst uns noch einmal das zimmer weiß machen
noch einmal das totale weiße zimmer, du, ich

dies wird keine zeit sparen, nur noch einmal
das zimmer weiß machen, jetzt, nie mehr später

und dass wir dem beinah vollendeten nachsinnen
das wie gedruckt scheint, weißer als lesbar

also noch einmal das zimmer, das für immer totale
so wie wir da lagen, liegen, liegen bleiben
weißer als, zweisam –

Und nun Lucebert:

schule der Poesie

ich bin kein lieblicher dichter
ich bin der windige hochstapler
der liebe, seh unter ihr den hass
und darauf die gackernde tat.

lyrik ist die mutter der politik
ich bin nur der ausrufer des aufruhrs
und meine mystik ist das verfaulte futter
der lügen, mit dem sich die tugend ausheilt.

ich vermelde, dass die samtenen dichter
scheu und humanistisch sterben.
fortan wird die heiße eiserne kehle
der gerührten henker sich musikalisch öffnen.

auch ich, der ich in diesem buch wohne
wie eine ratte in der falle, lechze nach der gosse
der revolution und rufe: reimratten, hohn,
hohn der viel zu schönen poesieschule.

Natürlich enthält die Anthologie, deren Zustandekommen vom Nederlands letterenfonds, der niederländischen Stiftung für Literatur gefördert wurde, auch Gedichte zu Landschaft und Geschichte des Landes, zu gesellschaftlicher Lebensart und kultureller Besonderheit – ja, aufgrund der weit gefächerten Breite der Stoffe und Stile macht es wirklich Freude, in der überschaubaren, als Leinenband mit Lesefädchen auch äußerlich wohl gestalteten Sammlung zu lesen und sich die lyrische Landschaft der Nachbarn, die vielen, so mutmaßt der Herausgeber, noch weitgehend eine Terra incognita sei,  ein wenig zu erschließen.

Bedauern mag man allenfalls, vor allem wenn einem die Originalsprache nicht gänzlich fremd ist, dass der Band nicht zweisprachig ist. Und auch zu den darin vorgestellten Dichterinnen und Dichtern,  die der Anhang alphabetisch ebenso auflistet wie die Titel ihrer Gedichte, hätte man gerne etwas mehr erfahren als allein das Geburts- und gegebenenfalls das Todesjahr und die Quelle ihrer vorgestellten Gedichte.

Doch tut derlei kleine Mäkelei der Gesamtempfehlung keinen Abbruch:  Wir sind abwechselnd Sonne und Meer sind auf 180 Seiten jeder Lektüre wert.

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Wo Reibung entsteht, kann es knistern

Christoph Danne stimmt Köln auf das Lyrikfestival Satelliten ein…

Philtrat

„Interdisziplinäre Kunst schafft Synergieeffekte und damit verstärken sich die einzelnen Künste gegenseitig“ , beschreibt Christoph Danne einen interessanten Aspekt von kunstspartenübergreifenden Arbeiten. Auf genau solche Effekte hoffen die Veranstalter des ersten interdisziplinaren Lyrikfestivals in Köln, das vom 30. Juni bis zum 01. Juli in der Kölner Südstadt stattfindet. Im Vorfeld des Lyrikfestivals mit dem Titel „Satelliten“ hat sich die philtrat mit einem der Kuratoren Christoph Danne getroffen.

Wie ist das Projektthema des Literaturfestivals „Satelliten“ entstanden und warum eine interdisziplinäre Kulturveranstaltung?

Entstanden ist das Literaturfestival mit dem Gedanken ein überregionales, deutschlandweites Lyrikfestival zu veranstalten. Dincer Gücyeter und ich haben uns zusammengesetzt und wollten unbedingt solch eine Veranstaltung umsetzen. Es gibt zwar schon Lyrikfestivals, auch in Köln, aber diese begrenzen sich vermehrt auf den lokalen Raum. Unsere Idee war es von Anfang an Künstler aus dem ganzen deutschsprachigen Raum für die Veranstaltung zu engagieren und es auch als Austausch- und Kontaktplattform untereinander…

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Wir neuen Europäer

Aras Ören – ein Lesebuch

Ich weiß nicht, ob die Erinnerung, die seit einigen Tagen Gestalt annehmen will, tatsächlich stimmt. Ich sehe mich, es muss in der zweiten Hälfte der siebziger Jahre sein, in der legendären Kneipe Zwiebelfisch am Savignyplatz in Berlin – zusammen mit dem Dichter Aras Ören; auch zwei, drei andere Schriftsteller sitzen mit uns am Tisch; einer von ihnen könnte F.C. Delius gewesen sein.

Ich habe dieses unklare Bild, seit ich vor einigen Tagen begonnen habe, das Lesebuch Wir neuen Europäer zu lesen, das eine Auswahl von Texten von Aras Ören enthält, von seinen ersten Veröffentlichungen in Deutschland bis hin zu dem zuvor noch nicht veröffentlichten, ja,  nicht einmal übersetzten Gedicht GÖÇ (in etwa: Migration). Herausgegeben und mit einem guten Nachwort versehen hat es Friederike Fahrenhorst; es enthält – wie schon der vor drei Jahren erschienene Erzählungsband des Dichters, Kopfstand, einige Illustrationen des Malers und Zeichners Wolfgang Neumann – und ist wie zuvor Kopfstand im Verbrecher Verlag erschienen.

Illustration von Wolfgang Neumann im Band „Kopfstand“, Ausschnitt

Zur Verifizierung meiner Erinnerung habe ich mir Hilfe von den Beständen in meinen Bücherregalen erhofft. Merkwürdigerweise habe ich Aras Örens erste Veröffentlichung in Deutschland, das 1973 bei Rotbuch erschienene Poem Was will Niyazi in der Naunynstraße, das für den Dichter im deutschen Literaturbetrieb das bedeutete, was man gemeinhin einen Durchbruch nennt, hier nicht gefunden. Verliehen? Verschenkt? Ich weiß es nicht, ich weiß aber, dass auch ich durch dieses Buch, das den Arbeitsmigranten, ihren Motiven, Wünschen Ängsten und Problemen – für mich erstmals seinerzeit – eine poetisch-klare Stimme gab, auf ihn aufmerksam wurde.

Was ich fand, waren hingegen vier andere Bände, die danach erschienen sind: Der kurze Traum aus Kagithane (übersetzt H. Achmed Schmiede, bearbeitet von Jürgen Theopbaldy, Rotbuch, 1974), Privatexil (Rotbuch, 1977), Deutschland, ein türkisches Märchen (Claassen Verlag, 1978) und Mitten in der Odyssee (Claassen Verlag, 1980) – die drei letztgenannten übersetzt von Gisela Kraft.

Warum ich danach aufgehört, die weiteren Veröffentlichungen des 1939 geborenen, mit dreißig Jahren dauerhaft nach Deutschland gekommenen türkischen Schriftstellers und Schauspielers zu lesen, weiß ich nicht – Tatsache ist, dass ich ihn und seine Arbeit aus den Augen verloren habe, wiewohl wir doch quasi sogar in mehrfachem Sinne Kollegen waren: er als Redakteur beim SFB, dem heutigen RBB, ich beim WDR – und beide als Autoren bei Claassen in ein und demselben Verlag.

Umso größer ist jetzt meine Freude, durch das Lesebuch Wir neuen Europäer wieder auf ihn „gestoßen“ worden zu sein, mich auf frühere Lektüren rückbesinnen und Neues erfahren zu können – an Gedichten und kurzen Erzählungen. Bei aller ästhetischen Unterschiedlichkeit der einzelnen Texte, bei allen spezifischen, gleichwohl an Facetten reichen Blickwinkeln auf die Geschichte der Arbeitsmigration in Deutschland und ihrer Menschen, in der Summe steht dieses Werk mit einer seltenen Eindringlichkeit für eins, das die Herausgeberin des Lesebuchs in ihrem letzten Satz überaus treffend benennt.

Über Zeit, Raum und Ethnien hinweg greift Ören das große Thema des Sich-fremd-Fühlens auf. Es ist diese Universalität, die seinem Werk zeitlosen Bestand verleiht und es zu einem Klassiker macht.

Ein Werk solchen Charakters sollte in keinem Bücherregal fehlen, doch darf es gerade heutzutage dort nicht als „Klassiker“ verstauben. Es gehört gelesen, mehrfach vielleicht sogar, denn es hilft sogar, einander zu verstehen!

Zitiert sei zum Abschluss dieses Beitrags ein Gedicht, das – übersetzt wiederum von Gisela Kraft – auch den Titel einer größeren Gedichtsammlung gab. Und das war nicht gestern, sondern bereits vor mehr als fünfunddreißig Jahren. Es sollte uns, die uns doch alle – ganz gleich, ob hier geboren oder hierhin zugereist, geflüchtet, geflohen – die Frage quält, wer wir sind –  stets Mut machend vor Augen sein.

Die Fremde ist auch ein Haus

Kopie eines von Emine geschriebenen Briefes
an den türkischen Generalkonsul in Berlin
und an den Berliner Innensenator:

Sehr geehrte Herren,
wenn ich etwas Falsches schreibe, verzeihen Sie mir
dieses Falsche, aber nehmen Sie mein Schreiben trotzdem an.
Weil ich im Paß meines Vaters stehe,
passiert mir alles, was meinem Vater passiert,
von der Steppe angefangen, die er hinter sich herschleift,
seit nämlich (wie ein Mann in Flugzeug erzählte)
Ende der fünfziger Jahre ein Bagger in die Steppe
kam und anfing, den Boden aufzuwühlen.

Hinter dem Bagger erschien eine Straße, die Fremde begann.
Die Fremde begann schon in der Heimat, aber mein Vater
nannte sie „Deutschland“.
Ich nenne sie jetzt „Türkei“.

Als ich herkam, war ich fünf Jahre alt.
Seit zehn Jahren bin ich hier, meine Brüder
sind in Berlin geboren.
Wo ist jetzt meine Fremde, wo meine Heimat?
Die Fremde meines Vaters ist meine Heimat geworden.
Meine Heimat ist die Fremde meines Vaters.

Streichen Sie bitte meinen Namen
im Paß meines Vaters.
Ich möchte einen eigenen Paß in der Tasche haben.

Wer mich danach fragt, dem will ich
ehrlich sagen, wer ich bin,
ohne Scham, ohne Furcht
und fast noch ein bisschen stolz darauf.
Das Jahrhundert, in dem ich lebe,
hat mich so gemacht:
geboren 1963 in Kayseri,
Wohnort: Berlin-Kreuzberg.

Emine

Fazit: Mir hat die Lektüre von Wir neuen Europäer wieder so manchen Blick geweitet! Offen geblieben ist allerdings nach wie vor die Frage, mit wem ich seinerzeit im Zwiebelfisch saß?!

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Octave Mirbeau: Diese verdammte Hand Weidle Verlag

Autor, Thema, Verlag und die empfehlende Marina Büttner lassen mich diesen Beitrag ihres Blogs gerne weitergeben. Selber habe ich mich vor einigen Jahren mit Octave Mirbeaus Tagebuch einer Reise im Automobil – „628 – E8“ beschäftigt. Auch dieses Werk sollte in keinem Bücherregal fehlen!
https://wolfgangschiffer.wordpress.com/2013/07/19/628-e8-ein-roman-oder-was/

literaturleuchtet

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Ein Mann besucht ein wenig widerwillig einen alten Freund, einen Künstler. Dieser erscheint ihm verwirrt, gar verrückt. Als Erklärung seines Zustands erhält er folgende Aufzeichnungen zu lesen:
Darin geht es um einen höchst sensiblen Menschen, dessen Dasein schon von Kindesbeinen an von Schwermut und Traurigkeit geprägt ist.. Eine Familie, die ganz und gar nicht versteht, was mit diesem Jungen bloß los ist, warum er nicht funktioniert. Die ganze Kindheit hindurch hatte man ihm seine Empfindsamkeit, seine Phantasie ausgetrieben und nach dem Collége waren dann auch die Reste jeglichen Eigensinns verloren. Fortan trudelt er verwirrt und planlos durchs Leben, bis er den Maler Lucien kennenlernt.

„Eines musst du dir bewusst machen: Eine Landschaft … eine Figur … ein beliebiger Gegenstand … all das existiert nicht an sich. Es existiert bloß in dir. Du stellst dir vor, daß es Bäume gibt, Ebenen, Flüsse, Meere. Weit gefehlt, mein Freund … Nichts von alldem…

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Nichts bleibt! : Roman / Willi Achten

Jargs Empfehlung für diesen Roman gebe ich gerne weiter!

Jargs Blog

Vielleicht besteht der Kern des Lebens, der schöne Kern, aus solchen Momenten der Nähe, des Anvertrauens zwischen zwei Menschen. Wahrscheinlich gibt es nicht mehr, und es rettet uns vor dem, was dort draußen auf uns wartet, das in unser Leben schlägt wie ein Sturm, der in die Bäume fährt. Er knickt und fällt sie, so wie auch wir fallen, und wenn wir brechen, stehen nicht mehr auf. (S. 92)

Franz Matthys, ein Mann in mittleren Jahren, lebt mit seinem rüstigen Vater, einem ehemaligen Bäcker, und seinem Sohn abgelegen im Wald. Er ist Kriegsfotograf und bekam einen bedeutenden Preis für das Foto von einer Steinigung. Doch glücklich ist Franz nicht: er zweifelt an seiner Arbeit, empfindet Schuld und wird von den erlebten schrecklichen Momenten im Schlaf verfolgt. Der Rückzug in die unaufgeregte Abgeschiedenheit verschafft Ruhe, und insbesondere der Sohn entwickelt eine innige Beziehung zum Großvater, der ihn in die Taubenzucht einführt…

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