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Ein Isländer auf Abwegen?

Der Auftakt eines Staatsbesuchs Der isländische Staatspräsident, S.E. Ólafur Ragnar Grímsson, der vom 25. bis 28. Juni dieses Jahres gemeinsam mit seiner Gattin Dorrit Moussaieff auf Staatsbesuch in Deutschland war, ist mit dieser Headline natürlich nicht gemeint. Sein klares Bekenntnis … Weiterlesen

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Der elendste…

Darf, soll man einen Roman noch besprechen, wenn er bereits im Herbst 2012 erschienen ist? Die Feuilletons haben diesen Publikationszeitraum doch längst “abgefeiert”, doch weil ich denke, dass der heutige Titel dabei ein wenig kurz gekommen ist, setze ich dieses kleine isländische “Rauchzeichen”. Die Rede ist von dem historischen Roman “Im Blauturm” über das bewegte Leben des Gelehrten Guðmundur Andrésson im Island des 17. Jahrhunderts, geschrieben von Þórarinn Eldjárn, aus dem Isländischen von Coletta Bürling, erschienen im Conte Verlag, Saarbrücken.

„Nachdem ich im vergangenen Jahr vom Tod meiner lieben Mutter erfuhr, gibt es da auch nicht mehr viel, was mich noch an diese abgelegene Schäre da oben im Eismeer bindet, die man Island nennt.“ Der Autor, der diesen Satz gegen Ende des Romans seinem Helden in den Mund legt, wurde dem deutschen Lesepublikum 2011 erstmals mit seiner Sammlung ebenso satirisch-humorvoller wie kritisch-respektloser Kurzgeschichten „Die glücklichste Nation unter der Sonne“ bekannt; jetzt liegt (als eines der wenigen Romane isländischer Provenienz im Bücherherbst 2012) auch eines seiner wichtigsten größeren Prosawerke in deutscher Übersetzung vor. Wer sich ein wenig in der isländischen Mentalität auskennt, ahnt wohl schon, dass dem so zitierten Helden viel geschehen sein muss, um zu einer solchen Absage an seine geliebte Heimatinsel zu kommen. Weiterlesen

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