Hawaiianisch, Irokesisch oder Unserdeutsch? Der „Atlas der verlorenen Sprachen“ gewährt Einblick in ein Paradies

Das teile ich gerne! Hab Dank für den schönen Beitrag, lieber Martin Oehlen.

Bücheratlas

Arabana – so heißt die Wüstenerbse in der Sprache der Wangkangurru in Australien. Foto: Bücheratlas

Welche Sprache ist verloren, welche droht zu verschwinden, wo besteht neue Hoffnung? Wer kennt kaum ein Zahlwort und wem gehen bei einer Liebeserklärung die Vokabeln aus? Wo wird geklickt, wo gepfiffen, wo getrommelt? Rita Mielke (Text) und Hanna Zeckau (Illustration) legen nun in ihrem „Atlas der verlorenen Sprachen“ eine Bestandsaufnahme vor.

Auf jeweils wenigen Seiten werden ausgewählte Sprachen vorgestellt in Wort und Bild – nicht nüchtern, sondern voller Empathie, nicht schematisch, sondern individuell, nicht fachspezifisch, sondern allgemeinverständlich und munter. Mal rückt ein Forscher in den Vordergrund, der sich verdient gemacht hat, mal eine Silbe, die den großen Unterschied ausmacht. Ja, man wünschte sich bei jedem dieser 50 Porträts, noch tiefer eindringen zu können in Geschichte und Gestalt. So unterhaltsam, so animierend ist dieser famose Atlas.

Einer Hochrechnung zufolge gab es bis zu 12.000 Sprachen auf…

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Über Wolfgang Schiffer

Literatur (und alles, was ihr nahe ist) ist m. E. eines unserer wichtigsten Nahrungsmittel. Also zehre ich von ihr und versuche, sie zugleich zu nähren: als Autor, als Übersetzer, als Vermittler und nicht zuletzt als Hörer und Leser.
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Eine Antwort zu Hawaiianisch, Irokesisch oder Unserdeutsch? Der „Atlas der verlorenen Sprachen“ gewährt Einblick in ein Paradies

  1. wildgans schreibt:

    Danke für die Vorstellung!
    Allein das Wort „Wüstenerbse“ hat gezündet!
    Gruß von Sonja

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