Goncourt-Gewinner Jean-Paul Dubois mit dem langen Titel zum großen Werk: „Jeder von uns bewohnt die Welt auf seine Weise“

Eine feine Besprechung, die ich gerne auch an die Leserinnen und Leser der „Wortspiele“ weitergebe. Herzlichen Dank, lieber Martin Oehlen!

Bücheratlas

Dubois2 Im Montreal der 80er Jahre wird Romanheld Paul heimisch – in „einer der wenigen Städte auf der Welt, die einem vermitteln, die Stöße und Erschütterungen des Lebens abzufedern, das Unglück schlucken oder mildern zu können.“ Foto: Bücheratlas

Paul Hansen sitzt in Kanada hinter Gittern. Was ihn in diese missliche Lage gebracht hat? So schnell erfahren wir das nicht. Zwar gewinnt eine Vermutung mehr und mehr an Boden. Doch Gewissheit gibt es erst gegen Ende des tragikomischen, so anrührenden wie durchweg hinreißenden Romans von Jean-Paul Dubois: „Jeder von uns bewohnt die Welt auf seine Weise“.

Paul – so heißen die meisten männlichen Helden im Werk des französischen Schriftstellers, der Soziologie studiert und als Journalist gearbeitet hat. Über 20 Romane hat Dubois seit seinem Debüt im Jahre 1984 veröffentlicht. Er beginne seine Romane immer im März, hat er im Interview mit „Le Monde“ gesagt, und er schreibe schnell. Da kommt also einiges…

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Über Wolfgang Schiffer

Literatur (und alles, was ihr nahe ist) ist m. E. eines unserer wichtigsten Nahrungsmittel. Also zehre ich von ihr und versuche, sie zugleich zu nähren: als Autor, als Übersetzer, als Vermittler und nicht zuletzt als Hörer und Leser.
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Eine Antwort zu Goncourt-Gewinner Jean-Paul Dubois mit dem langen Titel zum großen Werk: „Jeder von uns bewohnt die Welt auf seine Weise“

  1. Lieber Wolfgang – ich danke DiR fürs freundliche Weiterleiten! Herzlich grüßend, M.

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