Vom Fluchtversuch eines Jungen vom Land

Handbuch des Erinnerns und Vergessens: Buch des Monats im Felleshus

Große Freude!

Die Story-Sammlung Handbuch des Erinnerns und Vergessens von Ragnar Helgi Ólafsson, die mein isländischer Malerfreund Jón Thor Gíslason und ich für den ELIF Verlag übersetzen durfte, ist auf Initiative Islands „Buch des Monats“ der Nordischen Botschaften in Berlin.

Als „Buch des Monats“ findet sich das Werk nun noch bis zum 29. Februar im Felleshus, der Gemeinschaftshaus der Botschaften Dänemarks, Finnlands, Islands, Norwegens und Schwedens  in der Rauchstraße 1, 10787 Berlin und in der Partnerbuchhandlung Pankebuch – Die schönsten Bücher des Nordens in Berlin-Pankow.

Gekrönt wird die Auszeichnung mit einer öffentlichen Vorstellung des Buches und Lesung im Beisein des Autors am 9. März um 19:00 Uhr im Felleshus. Der Eintritt hierzu ist frei, eine Anmeldung / Registrierung für den Abend ist allerdings erwünscht.

Die Webseite des Felleshus wird den Link hierzu in wenigen Tagen freischalten, die „Wortspiele“ bieten Interessierten, die sich bereits jetzt festlegen können, diese Möglichkeit allerdings bereits hier.

Ebenfalls frei, auch von einer Voranmeldung, ist der Abend mit Ragnar Helgi Ólafsson am nächsten Tag, dem 10. März, in der Chocolaterie und Buchhandlung „Fräulein Schneefeld und Herr Hund“ auf der Prenzlauer Allee 23 um 20:00 Uhr.

Dazu schreibt der Veranstalter:

„Ein Leuchten! Hellstes Polarlichtleuchten!“ So urteilte die Literaturbloggerin Marina Büttner, als 2017 in deutscher Übertragung der Gedichtband „Denen zum Trost, die sich in ihrer Gegenwart nicht finden können“ des isländischen Autors Ragnar Helgi Ólafsson erschien. Und die Kritikerin Birgit Böllinger befand, die Gedichte seien „surreal, leise melancholisch, humorvoll, schalkhaft und traumwandlerisch schön.“
Was für die erste Lyrikpublikation des künstlerischen Multitalents aus Island, die bereits im Manuskriptstadium mit dem angesehenen, nach einem bedeutenden isländischen Dichter benannten Tómas-Guðmundsson-Literaturpreis ausgezeichnet wurde, gilt, trifft nicht minder auf seine Prosa zu: Sie, das zeigt der soeben auf Deutsch erschienene Story-Band „Handbuch des Erinnerns und Vergessens“, steht dem Charme und Esprit seiner Gedichte in nichts nach. Ganz gleich, ob sie vom Fluchtversuch eines Jungen vom Land erzählen, vom Streit in einer Eigentümergemeinschaft, von Atombomben oder Ingwer-Wurzeln, von der Korrespondenz eines Liebenden, der Nationalbibliothek Argentiniens oder den Straßen von Islands Hauptstadt Reykjavík, sie verbinden Humor mit Philosophie und erzählerischer Freude und verblüffen mit Pointen und Erkenntnissen, reich an universalem Wissen und überbordender Vorstellungskraft.
In Lesung und Gespräch mit Wolfgang Schiffer gibt der Autor einen Einblick in seinen literarischen Kosmos.

Seien Sie / seid alle herzlich eingeladen, zu welcher der beiden Veranstaltungen auch immer! Verið velkomin!

Ihr / Euer Wolfgang Schiffer

Über Wolfgang Schiffer

Literatur (und alles, was ihr nahe ist) ist m. E. eines unserer wichtigsten Nahrungsmittel. Also zehre ich von ihr und versuche, sie zugleich zu nähren: als Autor, als Übersetzer, als Vermittler und nicht zuletzt als Hörer und Leser.
Dieser Beitrag wurde unter Übersetzung, Belletristik, Island, Isländische Literatur, Wortspiele abgelegt und mit , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten zu Vom Fluchtversuch eines Jungen vom Land

  1. Kathinka Dittrich schreibt:

    Große Gratulation

    Kathinka

  2. Anonymous schreibt:

    Gratuliere herzlich. Sibyl Urbancic

Kommentare sind geschlossen.