Hier am Rande Europas

Eines der letzten Gedichte des Isländers Sigurður Pálsson

Island – Foto: Wolfgang Schiffer

In seinem Spezial zur Frankfurter Buchmesse Gastland Norwegen zitiert der Kölner Stadt-Anzeiger auf einer auch zeichnerisch eigens gestalteten Seite ein Gedicht des Isländers Sigurður Pálsson, das in seinem letztem Gedichtband Ljóð muna rödd, wenige Monate vor seinem Tod am 19. September 2017, erschienen ist.

Für diesen Gedichtband war dem Autor der vom isländischen Schriftstellerverband und der isländischen Nationalbibliothek erstmals verliehene Poesiepreis Maistern verliehen worden.

Die deutschsprachige Übertragung dieses Gedichtbands wurde im Frühjahr dieses Jahres unter dem Titel Gedichte erinnern eine Stimme in einer zweisprachigen Edition im ELIF Verlag veröffentlicht und steht nunmehr auf der Hotlist 2019, der Liste der zehn besonderen Publikationen aus den unabhängigen Verlagen Österreichs, der Schweiz und Deutschlands.

Den Saisonhöhepunkt der Hotlist stellt am Mittwoch, den 16.10.2019, die Verleihung weiterer Preise auf der Frankfurter Buchmesse dar.

Ab 18.30 Uhr werden im Lesezelt auf der Agora der Buchmesse alle 10 Bücher der Hotlist 2019 präsentiert und anschließend verkündet, welche Verlage für ihr Buch auf der Hotlist zusätzlich ausgezeichnet werden: entweder mit dem Preis der Hotlist, dem Melusine-Huss-Preis (d. h. dem Gutschein für hochwertiges Drucken bei Theis) oder dem zum zweiten Mal ausgeschriebenen Dörlemann ZuSatz (beste Satzarbeiten spendiert von Dörlemann Satz).

Neben der Freude über das schöne Aufmerken des Kölner Stadt-Anzeigers in seinem Bücher Magazin Spezial wächst hiermit nun auch für das Übersetzer-Team Gíslason/Schiffer die Spannung auf den Mittwochabend der Frankfurter Buchmesse im dortigen Lesezelt. Und natürlich drücken beide die Daumen für „ihren“ ELIF Verlag, der ja nicht nur die Courage hatte, dieses Buch zu veröffentlichen, sondern es auch noch in den Wettbewerb der Hotlist und damit in Konkurrenz zu etwa 160 anderen allesamt lesenswerten, wunderbaren Titeln zu geben.

Da ist es schon ein Preis, unter den ersten zehn zu sein!

 

Über Wolfgang Schiffer

Literatur (und alles, was ihr nahe ist) ist m. E. eines unserer wichtigsten Nahrungsmittel. Also zehre ich von ihr und versuche, sie zugleich zu nähren: als Autor, als Übersetzer, als Vermittler und nicht zuletzt als Hörer und Leser.
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