Die breiten Spieße, sie werden Mode

Von Übersetzungen und Neuübersetzungen isländischer Literatur. Ein Erinnerungsfragment

Isländische Landschaft mit Hausgiebel © Wolfgang Schiffer

Als irgendwann gegen Mitte der 1970er Jahre mein Interesse für die isländische Literatur zu entstehen begann, war der Lesestoff, den der deutschsprachige Buchmarkt bot, nicht gerade umfangreich.
Aufgekommen war dieses Interesse damals eher zufällig: Bei einem Streifzug durch ein Antiquariat stieß ich auf einen Band der Sammlung Thule, die in den ersten Jahrzehnten des letzten Jahrhunderts im Eugen Diederichs Verlag erschienen war und neben Schriften der Edda und der Skaldendichtung die meisten, wenn nicht alle der mittelalterlichen Isländersagas in deutscher Übersetzung enthielt. Ich erinnerte mich, bereits während meiner Schulzeit in einer Sammlung von Helden-Epen eine dieser zunächst mündlich weitergegebenen Geschichten gelesen zu haben, die, wie ich heute weiß, durchaus mit einer gewissen historischen Wahrhaftigkeit von der Besiedlung der Insel durch die Wikinger, von Fehden zwischen einzelnen Familien und schließlich – gespickt mit Verrat, Totschlag, Mord und Vergeltung – den folgenden Machtkämpfen ganzer Clans erzählen. Und ich erinnerte mich, ziemlich begeistert gewesen zu sein. Selbst der Name des Helden fiel mir jetzt in Teilen wieder ein: irgendwer Stangenhieb.

Natürlich erstand ich meinen Fund, Die Geschichte von dem starken Grettir, dem Geächteten, übertragen von dem skandinavistischen Mediävisten Paul Herrmann (1866-1930) und herausgegeben von Felix Niederer im Jahr 1922, und die Lektüre der Abenteuer des stets kampfbereiten Kraftpakets Grettir, der es gar mit Berserkern und Wiedergängern aufnimmt und dabei seine Heldentaten in schönste Skaldenstrophen zu rühmen weiß, nahm mich sofort gefangen.

Zugleich weckte diese Lektüre – neben dem für weitere Isländersagas (von denen ich in der Folge noch so manche las und eine von ihnen, die Brennu Njáls saga oder kurz Njála, in meiner späteren Funktion als Hörspieldramaturg auch als Hörspiel produzierte) – vor allem mein Interesse für die neuere, die zeitgenössische Literatur des Landes. Und so machte ich mich für die damalige Zeit in klassischer Weise auf die Suche: Ich ging in eine Buchhandlung.

Es mag an der Jahreszeit gelegen haben, dass man mir im ersten Buchladen, den ich aufsuchte, die Erzählung Advent im Hochgebirge empfahl, geschrieben 1936 von Gunnar Gunnarsson (1889-1975) für die Reclams Universal-Bibliothek, allerdings in dänischer Sprache, und von Helmut de Boor ins Deutsche übersetzt und seither immer wieder neu aufgelegt, zuletzt 2017 mit aktualisiertem Nachwort durch den isländischen Schriftsteller Jón Kalman Stefánsson.

Mein Exemplar seinerzeit war eins aus der Reihe dieser gelben Heftchen, aus den 50er Jahren wohl noch, und auch wenn mich die Geschichte um den Hirten Benedikt, der sich mit seinem Hund Leo und dem Leithammel Knorz in der Vorweihnachtszeit im unbesiedelten, winterlichen Hochland auf die Suche nach verirrten Schafen macht, sehr berührt hat, meinen Hunger nach isländischer Literatur konnte sie nicht stillen.

Noch weniger gelang dies dem 1857 geborenen Jesuiten Jón Svensson und seinen Nonni-Büchern, die ich in einer anderen Buchhandlung empfohlen bekam, nicht ohne Hinweis, dies sei schließlich der bekannteste isländische Schriftsteller. Doch den zahlreichen Abenteuergeschichten des Burschen Nonni und seines jüngeren Bruders Manni, in denen sich – angereichert mit recht viel Fantasie und im Original größtenteils sogar auf Deutsch geschrieben – vor allem Jón Svenssons eigene Jugend in Island spiegelt, war ich wohl bereits entwachsen; jedenfalls bin ich über einen ersten Band nicht hinausgekommen.

Dass erst eine Buchhändlerin in einer dritten Buchhandlung mich mit dem Schriftsteller bekannt machte, der mich nebst den Isländersagas vor allem und für immer an das damals knapp 220.000 Einwohner zählende Island verloren lassen sein würde, kann ich den beiden vorherigen kaum vorwerfen, hatte ich selber ihn doch – ich muss es zu meiner Schande gestehen – bis dahin nicht wahrgenommen: den ersten und immer noch einzigen Literaturnobelpreisträger Islands, Halldór Laxness.

Was ich zu dem Zeitpunkt allerdings nicht ahnte, war die Tatsache, dass meine Faszination für die isländische Literatur auf der Lektüre von Werken beruhte, deren Übersetzungsqualität in Fachkreisen durchaus als fragwürdig eingeschätzt wurde.

Die ersten Romane, die ich von Halldór Laxness (1902-1998) gelesen habe, waren Islandglocke und Atomstation. Ersterer ist 1951 bei Suhrkamp erschienen, laut Impressum übersetzt von Ernst Harthern. Auch bei dem zweiten Roman heißt es: „Aus dem Isländischen übertragen von Ernst Harthern“; veröffentlicht wurde er allerdings erst vier Jahre später, im Jahr der Nobelpreisverleihung an den Autor 1955, – sowohl im Aufbau Verlag als auch bei Rowohlt.

Es ist zweifellos ein großes Verdienst des Schriftstellers und Journalisten Ernst Harthern (1884-1969), der vor den Nazis nach Dänemark und Schweden fliehen musste, dem deutschen Lesepublikum durch seine Übertragungen zahlreiche Werke der skandinavischen Literatur vermittelt zu haben; auch seine Übersetzungen von Werken Laxness’, zu denen neben einigen Erzählungen noch die Romane Weltlicht (Aufbau und Suhrkamp, 1955), Salka Valka (Aufbau und Rowohlt, 1957) und Das Fischkonzert (Rowohlt, 1961) zählen, wurden, so habe ich mir erzählen lassen, von Publikum und Kritik zunächst recht positiv aufgenommen – die isländische Sprache beherrschte Harthern jedoch wohl nicht. Seine Übertragungen beruhten auf bereits vorhandenen Laxness-Übersetzungen ins Dänische und Schwedische, und dies, so konstatierten sprachkundige Skandinavisten und Literaturwissenschaftler, habe doch zu inhaltlichen und stilistischen Unzulänglichkeiten geführt, die auch ein oftmals erhebliches Abweichen vom Original belegten.

Auch Laxness selbst musste dies zu Ohren gekommen sein, denn als ich ihn 1982 zum ersten Mal auf seinem Wohnsitz Gljúfrasteinn in der Nähe von Reykjavík besuchte, äußerte er sich sehr zufrieden über einen anderen Übersetzer, der inzwischen einige seiner Werke ins Deutsche übertragen hatte: Den Philologen und späteren Professor für altnordische und isländische Sprache, Literatur und Kultur an der Universität Greifswald Bruno Kress. Kress (1907-1997) hatte für viele Jahre in Island gelebt, nach dem 2. Weltkrieg hatte er sich für die DDR entschieden und war der SED beigetreten und hatte bereits 1963 (so erfuhr ich jetzt im Hause Laxness) im Aufbau Verlag Berlin eine Anthologie Isländische Erzähler mitherausgegeben und übersetzt, die Arbeiten von mehr als 25 isländischen Autoren enthält, darunter neben Halldór Laxness u.a. auch Erzählungen von Autoren wie Þórbergur Þórðarson, Hannes Sigfússon, Thor Vilhjálmsson oder Indriði G. Þorsteinsson, die wir, wenn auch nur mit einigen, so doch umfangreicheren Arbeiten auf dem deutschen Buchmarkt erst sehr viel später kennenlernen sollten. Von den fünf Laxness-Romanen, die Kress ab 1968 ebenfalls für Aufbau übersetzte, hatte ich vor meinem Islandaufenthalt in Lizenzausgaben des Schweizer Bucher Verlags Das wiedergefundene Paradies (1971) und Seelsorge am Gletscher (1974) gelesen und war vor allem von Letzterem, der Geschichte des Pfarrers Sira Jon Primus am Fuße des Gletschervulkans Snæfellsjökull, derart gefangen, dass ich sie – wie zuvor die Isländersaga Njála – für eine Hörspielbearbeitung vorschlug. Die Ausstrahlung des Hörspiels zum 80. Geburtstag des Schriftstellers am 23. April war auch der Anlass für meinen Besuch gewesen; die Mitteilung hierüber erfreute das Geburtstagskind auch sichtlich, ein weitaus größeres Geburtstagsgeschenk, das wurde in unserer langen Unterhaltung deutlich, wäre es für ihn jedoch gewesen, wenn ich ihm hätte mitteilen können, dass sein im deutschsprachigen Westen bis dahin eher marginal und verstreut publiziertes Werk endlich eine dauerhafte verlegerische Heimat gefunden hätte. Dieser Wunsch sollte sich für den Literaturnobelpreisträger erst Ende der 1980er Jahre erfüllen, als sich der Steidl Verlag in Göttingen entschloss, betreut von dem 1948 geborenen Skandinavisten, Herausgeber und Übersetzer Hubert Seelow, sukzessive eine Halldór-Laxness-Werkausgabe zu veröffentlichen. Die Übersetzungen von Bruno Kress wurden hierbei übernommen, jene von Ernst Harthern aber konsequent von Hubert Seelow selber neu übersetzt. Ein vorläufiger Höhepunkt dieses verlegerischen Engagements: Zur Frankfurter Buchmesse 2011, die Island als literarischen Ehrengast begrüßte, präsentierte Steidl die bis dahin erschienenen elf Bände, ergänzt um einen von Hubert Seelow herausgegebenen Materialien-Band zu Laxness in einer grafisch ansprechenden Taschenbuchausgabe.

Sagenhaftes Island, der Auftritt des Ehrengastes 2011, der vielen wahrlich als „sagenhaft“ in Erinnerung geblieben ist, gab der Präsenz zeitgenössischer isländischer Literatur im deutschen Buchmarkt, die sich bereits seit Anfang der 1990er Jahre mit Romanen von Autoren wie Thor Vilhjálmsson, Einar Már Guðmundsson, Einar Kárason, Kristín Marja Baldursson und bald auch Steinunn Sigurðardóttir, Sjón, Jón Kalman Stefánsson und Hallgrímur Helgason merklich vergrößert hatte, zeitweilig noch einmal deutlich Aufschwung. Jetzt konnte man – neben den zahlreichen Kriminalromanen isländischer Provenienz, die sich bereits seit etwa 2005 mehr und mehr hierzulande zu etablieren schienen – endlich auch schon zu Klassikern gewordene Werke von Þórbergur Þórðarson, Indriði G. Þorsteinsson oder Pétur Gunnarsson lesen, aber auch zahlreiche Arbeiten jüngeren Datums – zum Beispiel von Andri Snær Magnusson, dem späteren Präsidentschaftskandidaten des Landes, von Jón Gnarr, dem Stand-Up-Comedian und Bürgermeister von Reykjavík, von Gyrðir Elíasson, Kristín Steinsdóttir, Jónina Leósdóttir, Eiríkir Örn Norðdahl und vielen anderen, darunter Auður Jónsdóttir, die Enkelin von Halldór Laxness. Und auch die Dichtkunst Islands, das auf der Insel traditionell äußerst hoch geschätzte literarische Genre, fand anlässlich von Sagenhaftes Island gebührend Aufmerksamkeit, nicht zuletzt durch den von Eysteinn Þórvaldsson und mir in der Literaturzeitschrift die horen herausgegeben, mehr als 400 Seiten starken Themenband Bei betagten Schiffen, in dem nicht wenige Kritiker ein Standardwerk zu „Islands Atomdichtern“, den Modernisierern der isländischen Poesie nach dem 2. Weltkrieg sehen.

Über eine kompetente Übersetzung, zumindest um eine Übersetzung aus dem Isländischen überhaupt, mussten sich die Autoren damals schon keine Sorgen mehr machen; es gab inzwischen eine respektable Zahl an Übersetzern, die dem Original eine überzeugende deutschsprachige Entsprechung zu geben wissen. Von ihnen „profitierte“ nun auch nicht nur die neuere Literatur des Landes, auch einige ältere, bereits veröffentlichte Werke wurden jetzt einer Revision unterzogen. So wagte Reclam bereits im Vorfeld 2009 eine Neuausgabe des Romans Svartfugl von Gunnar Gunnarsson, der Schilderung eines auf historischen Prozessakten basierenden Kriminalfalls um ein unter Mordverdacht stehendes Liebespaar zu Anfang des achtzehnten Jahrhunderts, der schon 1930 in der „einzigen berechtigten Übersetzung aus dem Dänischen von Pauline Klaiber-Gottschau“ im Albert Langen Verlag in München veröffentlicht worden war. Der Übersetzer Karl-Ludwig Wetzig hat sich die dänische Erstausgabe nun, unter Berücksichtigung einer vom Autor später selber hergestellten isländischen Fassung, noch einmal vorgenommen und – erkennbar schon im Titel, der 1930 noch, poetisch „erhöht“, Schwarze Schwingen, dem Original angemessen jetzt Schwarze Vögel heißt – eine neue, moderne Übertragung geschaffen, in der die Schilderung des Falles, der Zeit und der isländischen Landschaft, in der er spielt, ohne die oftmals geschwülstigen Formulierungen der Vorgängerin, die hohe literarische Qualität des Originals bezeugt und zu einem großen Lesevergnügen wird. Im belegenden Vergleich ließen sich hierzu viele Beispiele finden; hier sei nur auf die Charakterisierung eines Tages verwiesen: Heißt es in der Übersetzung von Pauline Klaiber-Gottschau Ach, welch ein Tag das doch war! Einer von jenen jungen Lenzestagen mit lichten Wolken am Himmel (…), so formuliert Karl-Ludwig Wetzig den Ausruf weit weniger pathetisch: Oh, was für ein Tag das war. Einer dieser frühen Frühlingstage mit aufgelockerten Wölkchen am Himmel (…).

In einem ausführlichen Nachwort geht der Übersetzer auch sehr differenziert auf Gunnar Gunnarssons Verhältnis zum Naziregime ein und äußert die Hoffnung, dass man beginnen möge, den Schriftsteller und sein großes literarisches Können neu zu entdecken. Nur folgerichtig sieht er sich selber daraufhin den von Helmut de Boor übersetzten, 1935 bereits im Insel Verlag Leipzig einmal veröffentlichten Roman Vivivaki an; nach gründlicher Überarbeitung wird er 2011 im Berliner Verbrecher Verlag neu aufgelegt. Dieser wohl bekannteste Roman des Autors erzählt in einer Art Gespenstergeschichte von dem erfolglosen Schriftsteller Jaki Sonarson. Unter den Gespenstern ist auch ein Rumpf, der seinen Kopf, und ein Kopf, der seinen Rumpf sucht, und dieser Kopf ist kein anderer als das Haupt von Grettir dem Starken.

Womit ich wieder beim Beginn meines Erinnerungsfragments wäre, den Primärinitiatoren meiner Begeisterung für die isländische Literatur, und zugleich bei der wohl gewaltigsten Übersetzer- und Herausgeberleistung, die durch und für den Gastlandauftritt Sagenhaftes Island 2011 vollzogen wurde: der Neuübersetzung des großen literarischen Erbes in Gestalt von siebenundzwanzig Isländersagas und gut drei Dutzend Erzählungen in vier Bänden, ergänzt um einen Band Texte und Kontexte, erschienen in einem stattlichen Kassettenschuber bei S. Fischer.

Unterstützt von der Kunststiftung NRW und mit Mitteln des Projekts Sagenhaftes Island selbst scharten die Herausgeber Klaus Böldl, Andreas Vollmer und Julia Zernack eine Schar der besten Übersetzer um sich, darunter mit u.a. Tina Flecken, Betty Wahl, Kristof Magnusson und dem schon erwähnten Karl-Ludwig Wetzig solche, die sich bereits durch Übersetzungen aktueller isländischer Literatur einen Namen gemacht hatten, und verständigten sich mit ihnen auf ein Übertragungskonzept, das anstelle mancher in der Thule-Ausgabe beinah schon ins Lächerliche abgleitende Übersetzungen insbesondere von Eigennamen – wie Ofeig Klumpfuß, Gunnlaug Schlangenzunge oder Thorbjörn Ochsenkraft – nah bei den isländischen Originalen bleibt, überhaupt die Übertragungen von inzwischen obsolet gewordener stilistischer Patina und aufkommender Germanenideologie befreit und, allgemein heutigen Übersetzungsprinzipien entsprechend, eine mittlere Sprachebene erzielt, die die Individualität der jeweiligen Geschichten, deren Verschriftung man auf das 12. bis 13. Jahrhundert datiert, ebenso erhält wie ihr mittelalterliches Kolorit. Nur zugänglicher sind sie jetzt, lassen sich leichter, flüssiger lesen und auch verstehen. Sagte Atli, der Bruder Grettirs, in der Thule-Ausgabe bei seiner Ermordung wie oben zitiert: Breite Spieße, sie kommen in Mode, so heißt es in der neuen Übertragung von Kristof Magnusson nun geradezu schon in umgangssprachlicher Lakonie: Breite Spieße werden immer beliebter.

Und bleibt in der Thule-Ausgabe die Skalden-Strophe, die Grettir, dem die Rache seines getöteten Bruders obliegt, dichtet, wegen des Versuchs, die metrischen Eigenschaften des Originals beizubehalten, nahezu unverständlich, so setzt die neue Übersetzung mehr Wert auf den Inhalt als auf die Form.

Die Thule-Ausgabe:

Friedlos! Vater, Bruder –
Alle Hel verfallen!
All zu unerwartet
kam, was ich vernahm.
Wahrlich, manches Mannes
Herz soll meinen Schmerz
Bitter büßen – hab sie
Bald in der Gewalt!

Die S. Fischer-Ausgabe:

Alles trifft zugleich den klugen
Strophenpflücker, meine Ächtung
und des Vaters und des Bruders Tod,
die ich still ertragen soll.
Doch ich sage Dir, Schwertbrecher,
morgen wird mancher Krieger
über seine Sorgen
trauriger sein als ich.

Nicht traurig sein wird, wer sich die Isländersagas in dieser Neuausgabe zum Lesestoff wählt. Auch wenn in den neuen Übertragungen aufgrund der Entstehung und Komplexität dieser ersten großen weltlichen Literatur vielleicht immer noch nicht alles gelungen ist, in der Summe sind sie ein großer, kostbarer Leseschatz, der seinesgleichen sucht.

(Der gezeigte Beitrag wurde in leicht abgeänderter Fassung erstveröffentlicht in der Zeitschrift für Literatur, Kunst und Kritik die horen, Band 273, Die Nachreife der festgelegten Wörter – Übersetzungen im Wandel der Zeiten.)

Über schifferw

Literatur (und alles, was ihr nahe ist) ist m. E. eines unserer wichtigsten Nahrungsmittel. Also zehre ich von ihr und versuche, sie zugleich zu nähren: als Autor, als Übersetzer, als Vermittler und nicht zuletzt als Hörer und Leser.
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6 Antworten zu Die breiten Spieße, sie werden Mode

  1. finbarsgift schreibt:

    Hochinteressant dein Post lieber Wolfgang. Insbesondere auch Laxness betreffend, bin ein großer Fan von ihm!
    Herzliche Grüße vom Lu

  2. Stefan Heidsiek schreibt:

    Ein hochinteressanter Beitrag. So hochinteressat, dass ich tatsächlich meinen Kaffee beim Lesen habe kalt werden lassen. Ein höheres Gütesiegel gibt es wohl nicht. 😉 Laxness schaue ich mir jetzt definitiv mal näher an!
    Danke und LG aus der kriminellen Gasse
    Stefan

    • schifferw schreibt:

      Oh – das wollte ich nicht! Doch freue ich mich, dass nicht der Beitrag als „kalter Kaffee“ angesehen wurde! Herzlichen Dank, Wolfgang

  3. Achim Spengler schreibt:

    Lieber Herr Schiffer,

    Ich möchte mich bedanken. Ist ja Ihr Beitrag eine so konzentrierte Zusammenfassung und Einführung in die isländische Literatur, dass es mir nun einige Wässerchen im Munde zusammenfließen lässt. Laxness‘ Fischkonzert ist bislang das einzige Werk, das ich gelesen habe und es wird Zeit, mich um andere zu kümmern. Einen schöneren Wegweiser als der von Ihnen hier präsentierte ist ja kaum vorstellbar.

    Liebe Grüße

    Achim Spengler

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