Es ist diese unscharfe Grenze zwischen Fiktion und Wirklichkeit, die …

… die Lyrikanthologie „Cinema“ auslotet

Ausschnitt aus einer Collage von Stefan Heuer

Welch ein Tag! Widmete sich erst gestern Morgen, wie hier kundgetan, die Netz-Literaturzeitschrift Fixpoetry – Wir reden über Literatur der von Dinçer Güçyeter und mir herausgegebenen Lyrikanthologie CINEMA, so sprach noch am Nachmittag Bettina Baltschev im Büchermarkt des Deutschlandfunks darüber!

Misst man Filme und Gedichte an ihren Produktionsbedingungen, so liegen wahrlich Welten dazwischen. Hier eine Hundertschaft an Autoren, Technikern, Kulissenschiebern. Dort ein Dichter, kaum Technik, keine Kulisse. Trotzdem haben Filme und Gedichte das gleiche Ziel. Sie wollen Bilder entstehen lassen, bedeutsame Bilder, fantastische Bilder, nachdenkliche Bilder. Doch während wir uns im Kino den Ideen von mehr oder weniger talentierten Filmemachern unterordnen müssen, sind wir bei Gedichten unsere eigenen Regisseure.

Die Bilder, die beim Lesen eines Gedichts in unseren Köpfen entstehen, müssen sich niemandem unterordnen außer den Grenzen unserer Phantasie.

 

So beginnt die sehr genaue Besprechung der im ELIF Verlag erschienenen Anthologie, an der sich mehr als 60 Lyrikerinnen und Lyriker beteiligt hatten, und sie kommt am Ende zu einem Ergebnis, das die Herausgeber – ich bin sicher, ich darf hier für beide sprechen – trotz einer kleinen Einschränkung (oder vielleicht auch wegen ihr?) erheitert und erfreut!

„Cinema“, die Lyrikanthologie mit schönen cineastischen Illustrationen von Stefan Heuer, ist ein etwas wildes, etwas ungeordnetes Gewächs. Doch wer Filme liebt, wird sich gern in dieses vielstimmige Kompendium vertiefen.“

Die vollständige Rezension von Bettina Baltschev findet sich hier auf der Seite des Deutschlandfunks.

 

Werbeanzeigen

Über schifferw

Literatur (und alles, was ihr nahe ist) ist m. E. eines unserer wichtigsten Nahrungsmittel. Also zehre ich von ihr und versuche, sie zugleich zu nähren: als Autor, als Übersetzer, als Vermittler und nicht zuletzt als Hörer und Leser.
Dieser Beitrag wurde unter Belletristik, Gedichte, Lyrik abgelegt und mit , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.