23. Dezember – schneelos!

So in etwa könnte es aussehen, wenn es ihn denn gäbe, den Schnee …
Doch ich kann mir erneut nur eins meiner Gedichte dazu vorlesen.

Landschaft

Die gelbweiße Kruste auf dem Weg,
ein Ast, gebrochen, wer weiß
durch welche Hand.

Ein Telegrafenmast,
Bauernhaus in kaltem Licht,
sich versteckende Bierflasche, Wellpappe, vereist:
dieses Leben, im Winter.

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Über schifferw

Literatur (und alles, was ihr nahe ist) ist m. E. eines unserer wichtigsten Nahrungsmittel. Also zehre ich von ihr und versuche, sie zugleich zu nähren: als Autor, als Übersetzer, als Vermittler und nicht zuletzt als Hörer und Leser.
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