Grüße aus dem „Büro“ von J.J. Voskuil

Die Komplett-Lesung geht in die zweite Runde …

Am übernächsten Wochenende, dem 24. und 25. Februar, ist es wieder so weit: Die Kölner Fan-Gemeinde des niederländischen Kultromans Das Büro von J.J. Voskuil und alle aus nah und fern, die zukünftig ebenfalls dazu gehören wollen, können wieder teilhaben an den existentiellen Dramen, die sich selbst noch aus beinahe jedem Flurgespräch ergeben, das in dem volkskundlichen Institut in Amsterdam geführt wird, in dem Maarten Koning, der Held des Romans, auf der Suche nach der verlorenen Bürozeit ist.

Am Samstag um 11:00 Uhr und am Sonntag um 17:00 Uhr lädt der KulturSalon Freiraum im Kölner Stadtteil Sülz zur Fortsetzung der Komplett-Lesung des siebenbändigen Zyklus ein – einem Projekt, das innerhalb einer ganzseitigen Besprechung des Romans durch Dirk Schümer sogar bereits die Aufmerksamkeit der Welt am Sonntag vom 11. Februar gefunden hat.

Allen, die sich zuvor – und natürlich auch gänzlich unabhängig von den Lesungen – einen genaueren Eindruck des von Gerd Busse ins Deutsche übertragenen und im Berliner Verbrecher Verlag erschienenen Opus Magnum verschaffen wollen, denen empfehle ich, sofern noch erhältlich, die Lektüre dieses Artikels von Dirk Schümer und / oder beinahe noch eindringlicher die Besprechung der letzten zwei der sieben Bände von Marina Büttner in ihrem Literaturblog literaturleuchtet. Sie schreibt hierin eben nicht nur über diese beiden letzten Bände mit den treffenden Titeln Der Abgang und Der Tod des Maarten Koning, sondern verweist in Links auch auf all ihre aus meiner Sicht sehr treffenden und schönen Rezensionen der fünf Bände davor.

Auf das kommende Lesewochenende freue ich mich übrigens besonders, weil es noch dazu in einem Ambiente stattfindet, für dessen Gestaltung ein Künstler verantwortlich zeichnet, dem ich als meinem kreativen und verlässlichen „Mitstreiter“ bei Übersetzungen aus dem Isländischen und als Freund engstens verbunden bin – der isländische Maler Jón Thor Gíslason.

Am Abend des 24. Februar um 19:00 Uhr eröffnet der KulturSalon Freiraum seine neue Ausstellung Ljósbrot / Lichtbruch; zu dieser Vernissage mit Bildern und Zeichnungen möchte ich die Leserinnen und Leser dieses Beitrags, sofern sie in Köln oder in der Umgebung der Stadt leben, im Namen des Veranstalters und des Künstlers denn auch herzlich einladen.

Bis zur Finissage dieser Ausstellung am Samstag, dem 24. März (der Beginn eines weiteren „Büro-Wochenendes“ notabene), wartet das Programm des KulturSalons Freiraum unter der Headline Die Isländer sodann noch mit manch Weiterem zu und aus der Insel am Rande Europas auf: Lesungen, Film, Stand-up-Comedy usw. Nachzulesen ist all dies im Programm-Flyer auf der Webseite des Freiraum-Vereins. Hinweisen will ich jedoch darauf, dass eine der angekündigten Veranstaltungen, The Queen of Crimes am 11. März, leider entfallen muss. Und auch eine weitere kleine, aber nicht unwichtige Korrektur will ich nicht unerwähnt lassen: Der Eintritt zu den Lesungen Das Büro beträgt – anders als noch im Flyer angegeben – nur 5 € pro Veranstaltung und nicht 8 € …. Und es wird sogar gemunkelt, dass es irgendwann einmal eine verbilligte Zehnerkarte geben würde …

Und jetzt bleibt nur noch zu sagen:

Herzlich willkommen! Van harte welkom! Hjartanlega velkominn!

Die Frontseite der Einladungskarte zu Ljósbrot / Lichtbruch

 

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Über schifferw

Literatur (und alles, was ihr nahe ist) ist m. E. eines unserer wichtigsten Nahrungsmittel. Also zehre ich von ihr und versuche, sie zugleich zu nähren: als Autor, als Übersetzer, als Vermittler und nicht zuletzt als Hörer und Leser.
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4 Antworten zu Grüße aus dem „Büro“ von J.J. Voskuil

  1. marinabuettner schreibt:

    Danke fürs Teilen, Wolfgang!
    Es sind feine Arbeiten, die Lichtbruch-Bilder …

  2. schifferw schreibt:

    Danke für´s Gefallen der Lichtbruch-Bilder… Das gebe ich gerne an den Künstler weiter!

  3. Nora schreibt:

    Ich freue mich, am Sonntag um 17h auch endlich zur Voskuil-Schifferschen-Fangemeinde dazustoßen zu können!

  4. schifferw schreibt:

    Ich freue mich auch!

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