Den Mund zu voll genommen

Ein Zwischenruf

Im Hafen von Reykjavík …

Den Mund zu voll genommen habe ich, als ich Anfang des Jahres versprach, der Rezension des Kriminalromans Blindes Eis von Ragnar Jónasson würden in loser (und ja wohl erwartbar schneller Folge) die Besprechungen zweier weiterer Thriller aus Island folgen. Doch ach, der Beginn einer neuen Übersetzungsarbeit, der Versuch eines Artikels, der die literarische Landschaft der konkreten Poesie in Island skizzieren und demnächst in der Literaturzeitschrift die horen erscheinen soll, die Vorbereitung meines Leseprojekts des siebenbändigen Kultromans Das Büro, das am kommenden Wochenende im Kölner KulturSalon Freiraum startet und eine kurz beschlossene Islandreise höchstselbst haben dem Vorhaben einen Strich durch die Rechnung gemacht – und tun dies immer noch. Ich bitte um Nachsicht!

Und um diese Nachsicht möglichst milde ausfallen zu lassen, biete ich hiermit an, ein paar Fotos zu zeigen, die ich von meinem nur wenige Tage zurückliegenden Islandaufenthalt mitgebracht habe – ein Aufenthalt übrigens, der einer Ausstellung meines Malerfreundes Jón Thor Gíslason galt, den ich bei der Vernissage derselben in Reykjavík mit meinem Besuch überraschen wollte! Wenigstens diese Überraschung ist mir gelungen.

Noch steht der Mond über Reykjavík …

… doch im Osten geht schon (11:15 Uhr) die Sonne auf …

… doch im Osten geht schon (11:15 Uhr) die Sonne auf …

In diesem Haus im Zentrum Reykjavíks soll Halldór Laxness, der isländische Literatur-
Nobelpreisträger, in jungen Jahren gewohnt haben …

Nebel über Viðey in der Bucht vor Reykjavík …

Das Sigurjón Ólafsson Museum …

Das Privatmuseum des Filmemachers Hrafn Gunnlaugsson …

Im Garten des Museums Ásmundur Sveinsson …

Und jetzt noch kurz ins Land – zum Kleifarvatn …

Krysuvík-Seltún: Hier brodelt es und dampft in heißen Schwaden …

… doch Kühle bringt erneut das Meer.

 

 

 

Über Wolfgang Schiffer

Literatur (und alles, was ihr nahe ist) ist m. E. eines unserer wichtigsten Nahrungsmittel. Also zehre ich von ihr und versuche, sie zugleich zu nähren: als Autor, als Übersetzer, als Vermittler und nicht zuletzt als Hörer und Leser.
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10 Antworten zu Den Mund zu voll genommen

  1. wildgans schreibt:

    Kühle Schönheit der Landschaft!
    Das Dichterhaus stürzt wohl bald gen Boden. Das Privatmuseum schaut köstlich chaotisch aus.
    Text und Fotos gefallen mir sehr!

  2. Sibyl Kneihs schreibt:

    Danke für diese hübsche Post!

    Sibyl Urbancic

    Sibyl Urbancic Döblinger Hauptstraße 70/25 A-1190 Wien Tel. +43-1-3681343 Fax +43-1-3697212 http://www.urbancic.at

    Sími 8440860 5681584

  3. versspielerin schreibt:

    traumschöne fotos!
    sei herzlichst gegrüßt 🙂

  4. Jenny Burger-Krenn schreibt:

    Die Fotos sind sooo schön. Besonders „Mond über Reykjavik“ hat es mir angetan. Danke! Ich lese Ihre Beiträge begierig und freue mich schon auf den nächsten.

    • schifferw schreibt:

      Och, lieben Dank! Das freut mich sehr! Das beflügelt ja auch immens, wenn man eine solch schöne Rückmeldung erfährt!

  5. Poeta schreibt:

    Jetzt habe ich wieder sofortige Island – Sehnsucht. Schöne aber… Dank dafür!

  6. Pingback: Krimi #1 – Ragnar Jónasson. – arcimboldis world

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