Umlaufbahnen

Satelliten – Ein Lyrik-Festival der besonderen Art

Der Monatswechsel Juni – Juli steht in Köln, der Stadt in der ich lebe, ganz im Zeichen der Poesie. Satelliten heißt das Festival, das dies bewirkt, und das mit dem Versprechen, dass Lyrik funkt. Die Sendezentrale ist das Alte Pfandhaus in der Kölner  Südstadt, hier begann das Programm gestern Abend, das auf beste interdisziplinäre Weise Kontakt aufnimmt mit anderen Künsten wie Musik, Performance oder Bildende Kunst, hier wird es heute Abend auch seinen Abschluss finden – doch zwischen den Abendveranstaltungen berühren die teilnehmenden Dichterinnen und Dichter auf ihrer Umlaufbahn heute noch verschiedene weitere Orte: eine Buchbinderei, eine historische Torburg, ein Kulturcafé, ein Atelier, eine Kultkneipe, ja, sogar eine nicht allzu weit entfernte Gartengemeinschaft.

Kuratiert haben das Festival die Lyriker und Verleger Christoph Danne und Dinçer Güçyeter, veranstaltet wird es mit der Unterstützung einiger institutioneller und privater Förderer vom Literaturhaus Köln.

Um einen Eindruck vom bisherigen Geschehen zu geben und vielleicht sogar Lust zu machen, dem weiteren Verlauf selber beizuwohnen, zeige ich im Folgenden nun ein paar Bilder vom gestrigen Auftakt – in der Reihenfolge der aufgetretenen Dichter- und Künstler-Konstellation: Ron Winkler und Elektro Hafiz, Jan Skudlarek und Barbara Schachtner vom Performancekollektiv INTERSTELLAR 227, Maren Kames und die bildende Künstlerin Denise Winter sowie Sonja vom Brocke und das Elektromusik-Duo Winkler/Reihse.

Die Aktiven des heutigen Abends werden Ulrike Almut Sandig sein, zusammen mit Studierenden der Kompositions-, Gesangs- und Klavierklassen, Christoph Wenzel zusammen mit der Tänzerin Bahar, Swantje Lichtenstein mit Jono Pomodore, Professor für Popularmusik sowie Martin Piekar und die Puppenspielerin Magda Lena Schlott.

Was immer einen dann zu überraschen weiß, es findet ab 20:00 Uhr im Alten Pfandhaus statt. Alles nähere erfährt der interessierte Leser auf der entsprechenden Seite des Literaturhauses Köln – hier!

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Über schifferw

Literatur (und alles, was ihr nahe ist) ist m. E. eines unserer wichtigsten Nahrungsmittel. Also zehre ich von ihr und versuche, sie zugleich zu nähren: als Autor, als Übersetzer, als Vermittler und nicht zuletzt als Hörer und Leser.
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Eine Antwort zu Umlaufbahnen

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