Zum 25-jährigen Bestehen der Kunststiftung NRW

Ein Festakt

Vor wenigen Tagen noch habe ich die Kunststiftung NRW u. a. im Zusammenhang mit ihrer Unterstützung der Herausgabe zweier Anthologien mit literarischen Stimmen aus Nordrhein-Westfalen ausdrücklich erwähnt – jetzt erhalte ich ihre Pressemitteilung anlässlich des feierlichen Festaktes, der soeben zu ihrem Jubiläum begangen wurde.

Die „Wortspiele“ freuen sich, diese als kleines „Rauchzeichen“ zu einer Erfolgsgeschichte teilen zu können.

Das Team der Kunststiftung, die Mitglieder des Kuratoriums und alle am Festakt beteiligten Künstler  © Melanie Stegemann

Das Team der Kunststiftung, die Mitglieder des Kuratoriums und alle am Festakt beteiligten Künstler © Melanie Stegemann

Am 16. September beging die Kunststiftung NRW ihr 25-jähriges
Bestehen mit einem ebenso feierlichen wie abwechslungsreich gestalteten
Festakt im tanzhaus nrw in Düsseldorf.

Die von Johannes Rau 1989 auf den Weg gebrachte Institution hat sich
seither zu einer der wichtigsten Fördereinrichtungen in Nordrhein-
Westfalen und darüber hinaus entwickelt und weit mehr als 6000
Projekte mit rund 190 Millionen Euro gefördert.

„Sie ist damit“, so der Präsident der Kunststiftung, Dr. Fritz Behrens, in
seiner Begrüßungsansprache, „neben der Kulturförderung des Landes,
der Kommunen und mancher Privater eine der wichtigsten
Förderinstitutionen für Kunst in NRW – auch im nationalen und
internationalen Kontext.“

Umrahmt vom hochvirtuosen Blockflötenspiel der Echo-Klassik-
Preisträgerin Dorothee Oberlinger, einer Performance des Regieduos
Hofmann & Lindholm und originellen filmischen Gratulationen eines
Dutzends geförderter Künstler, stand die Rede von Ministerpräsidentin
Hannelore Kraft im Mittelpunkt des Festakts. Als Vorsitzende des
Kuratoriums dankte sie der Kunststiftung dafür, dass sie stets einen Sinn
für die Offenheit und Freiheit der Kunst gehabt und immer dafür gesorgt
habe, dass auch neue Formen von Kunst eine Chance bekamen: „Die
Stiftung hat wirklich für Kunst und Kultur unglaublich viel bewegt – und
dazu beigetragen, dass wir stolz auf ,unser’ Nordrhein-Westfalen sein
können.“

Wie sich die Kunststiftung die Arbeit an der Zukunft der Kunst vorstellt,
um die Kunst der Zukunft möglich zu machen, darüber sprach die
Generalsekretärin der Kunststiftung, Dr. Ursula Sinnreich, in ihrem
Schlusswort: „Zur Weiterentwicklung wird es gehören, sich nicht allein
auf die finanzielle Förderung zu konzentrieren, sondern die Anliegen,
Fragen und Prozesse, die Kunst und Künstler um- und vorantreiben, in
die Politik und Öffentlichkeit hineinzutragen und vermittelnd zu
begleiten. Mit anderen Worten – wir wollen und werden vermehrt als
Kommunikationsplattform agieren.“

Zur Geburtstagsfeier waren zahlreiche, auch prominente Gäste aus Politik
und Kultur erschienen: Neben der Witwe des Gründervaters, Christina
Rau, fanden die Ministerinnen Sylvia Löhrmann und Ute Schäfer,
Landtagspräsidentin Carina Gödecke, der Vorsitzende des
Kulturausschusses des Deutschen Bundestags, Siegmund Ehrmann,
Staatsministerin a.D. Ilse Brusis als frühere Präsidentin der Stiftung, der
Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf, Thomas Geisel,
Düsseldorfs Kulturdezernent Hans-Georg Lohe, Museums- und
Theaterleiter sowie Bildende Künstler, Autoren, Musik-, Theater- und
Tanzschaffende aus ganz NRW den Weg ins tanzhaus.

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Über schifferw

Literatur (und alles, was ihr nahe ist) ist m. E. eines unserer wichtigsten Nahrungsmittel. Also zehre ich von ihr und versuche, sie zugleich zu nähren: als Autor, als Übersetzer, als Vermittler und nicht zuletzt als Hörer und Leser.
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